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Antoine Henri de Jomini

Carte d'une partie de la Prusse et de la Russie pour l'intelligence des Campagnes de 1807 et 1812

Jahr: um 1840

Technik: Kupferstich

Material: Papier

Artikelnummer: KKS202500674

200,00 €
Preis Differenzbesteuert n. § 25a UStG. inkl. 19% MwSt. - zzgl. Versand
Stk

Darstellung

Klappbare Taschenkarte (C) aus 9 Einzelmotiven auf Leinen. Dargestellt sind Ostpreußen und ein Teil Russlands zur Zeit der Napoleonischen Feldzüge 1807-1812. Die Karte ist Teil des "Atlas Portatif pour L'Intelligence des Relations des dernieres Guerres" und erschien um 1840 bei Anselin, Paris.

Beschriftung

Die Karte mit verschiedenfarbigen Buntstiftmarkierungen, Bleistiftlinien- und kleinen anmerkungen.

Maße

Das Blatt misst ca. 53 x 64 cm.

Zustand

Die Karten verso auf Leinen montiert, vergilbt und gebrauchsspurig, etwas angeschmutzt, blass stockfleckig, knick- und quetschfaltig, einige ausgedünnte Stellen im Papier, sonst gut. Das Leinen gedunkelt, angeschmutzt, berieben, in den Kanten bestoßen, in den Falzkanten ausgedünnt und löchrig. Alles in allem gut erhalten.

Provenienz

Aus Berliner Privatbesitz.

Antoine-Henri Jomini (geboren 1779 in Payerne/Waadtland, gestorben 1869 in Passy bei Paris), seit 1808 Baron de Jomini, war ein Schweizer Offizier, Schriftsteller, Kartograf und einer der einflussreichsten Militärtheoretiker. Die von ihm entwickelten Lehren prägten die Militärdoktrinen des 19. Jahrhunderts entscheidend. 1798 wurde Jomini Adjutant des Kriegsministers der Helvetischen Republik und bewährte sich so gut, dass er zum Chef des Sekretariats des Kriegsministeriums im Rang eines Hauptmanns befördert wurde. 1801 verließ er den Dienst der Helvetischen Republik und zog nach Paris, wo er mit Unterstützung des Marschalls Ney seine erste Publikation unter dem Titel Traité de grande tactique in fünf Bänden veröffentlichte. Ney ernannte ihn 1804 zu seinem persönlichen Adjutanten. In französischen Diensten lernte er auch Napoleon Bonaparte kennen. Dank seiner profunden Kenntnissen in der Militärgeschichte war er in der Lage, den Verlauf von Armee-Operationen vorherzusagen. Er nahm am Russlandfeldzug von 1812 teil und organisierte als Gouverneur von Smolensk und Wilna in der Etappe sehr erfolgreich die gesamte Logistik sowie den Rückzug über die Beresina. Die Feindschaft mit Minister Berthier machte 1813 seine Beförderung zum Divisionsgeneral unmöglich, Jomini trat daraufhin in den Dienst Zar Alexanders I. Dieser ernannte Jomini zu seinem Adjutanten im Rang eines Generalleutnants. Er nahm in dieser Funktion an den Schlachten bei Dresden, Kulm und Leipzig teil, nach dem Ende des Krieges auch am Wiener Kongress.I n russischen Diensten nahm er als Berater des Zaren an den Kongressen von Aachen und Verona teil und wurde 1826 zum général en chef ernannt, was in der russischen Armee einem vollen Generalsrang entsprach. Er beteiligte sich als Berater Nikolaus I. am Krieg gegen das Osmanische Reich 1828/29. Im Jahr 1832 war er an der Gründung der russischen Militärakademie in St. Petersburg beteiligt. 1837 wurde er mit der militärischen Instruktion des künftigen Zaren Alexander II. betraut. Anlässlich des Krimkrieges kehrte er als militärischer Berater nach St. Petersburg zurück. Nach dem Krimkrieg lebte er wieder in Brüssel und wurde 1859 von Napoleon III. um Pläne für den bevorstehenden Krieg in Italien ersucht.

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