Fritz Klimsch wuchs in Frankfurt am Main in einer Künstlerfamilie auf. Sein Vater Eugen Klimsch war Illustrator, sein Großvater Ferdinand Klimsch Maler und Lithograf, seine Brüder Paul und Karl wurden Maler. Fritz studierte an der Königlichen Akademischen Hochschule für die bildenden Künste in Berlin bei Fritz Schaper. Seit 1912 agierte der Künstler als Mitglied in der Preußischen Akademie der Künste. Er gründete zusammen mit Wlater Leistikow und Max Liebermann die Berliner Secession und 1920 dann die abgespaltene Künstlergruppe Freie Secession. Wie die Bildhauer Arno Breker und Georg Kolbe schuf er vornehmlich der Natur entsprechende Frauenakte und entwickelte seinen Stil entlang des nationalsozialistischen Geschmacks, sodass seine Skulpturen bei den führungskräften entsprechend beliebt waren. Einflüsse auf Klimschs künstlerisches Schaffen hatten Aristide Maillol, Adolf Hildebrand sowie Wilhelm Lehmbruck. Studienreisen führten den Künstler nach Griechenland und Italien.