Sieghard Pohl (geboren 1925 in Breslau, gestorben 1994 in Berlin) war ein Maler, Grafiker und Publizist. Von 1951 bis 1955 studierte er am Institut für Kunsterziehung und war anschließend als freischaffender Künstler und Kunsterzieher tätig. In seinen Bildern machte Pohl immer wieder auf die Missstände in der DDR aufmerksam, was dazu führte, dass seine Arbeit mehrfach aus Ausstellungen entfernt, Pohl selbst 1964 zu zwei Jahren Haft wegen "staatsfeindlicher Bilder" verurteil wurde. 1965 konnte er jedoch von der BRD freigekauft werden. Danach war Pohl bis 1987 als Kunsterzieher in West-Berlin tätig.