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Startseite: Hans Soltmann

Hans Soltmann (geboren 1876 in Breslau; gestorben 1955 in Leipzig) war ein deutscher Maler und Grafiker, der vor allem für seine Landschafts- und Stilllebenmalerei bekannt ist. Soltmann studierte an der Kunstakademie in München bei Adolf Hölzel an der Dachauer Malschule, bei Ludwig Schmid-Reutte an der Kunstakademie Karlsruhe, an der Kunstakademie Berlin und in Paris. 1910 wurde er Leiter der Lehrkurse für „Anatomie und anatomisches Zeichnen“ an der Leipziger Königlichen Akademie, wo er auch eine Professur erhielt. Beeinflusst von Max Klinger, war er ein Anhänger der Darstellung des nackten Körpers. Seine Werke umfassen vor allem Kinderbildnisse und Genreszenen, die weit verbreitet waren. Zu seinen Schülern zählten u. a. Hans Bunge-Ottensen, Erich Ohser und Marianne Scheel. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Offizier an der Westfront. Soltmann war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes und des Vereins Leipziger Jahresausstellung, bei der er 1920 auch in der Jury saß. Er arbeitete als Buchillustrator und beteiligte sich an der Grafik-Edition „Drucke der Wahlverwandten“. Im Nationalsozialismus war er Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Heute ist er weitgehend in Vergessenheit geraten.

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