Julius Viertmann (geboren 1923 in Selm; gestorebn 2004) lebte und arbeitete in Münster-Angelmodde. Er war als Bildhauer, Grafiker und Zeichner tätig und gehörte seit den 1950er-Jahren zum Münsteraner Kunstleben. 1956 wurde er Mitglied der Freien Künstlergemeinschaft Schanze in Münster. Viertmanns künstlerisches Schaffen konzentrierte sich vor allem auf die Bildhauerei und Plastik, umfasste daneben aber auch Zeichnungen, Grafiken und Holzschnitte. Neben freien Arbeiten entstanden Werke für den öffentlichen Raum und Kunst am Bau. 1967 schuf er beispielsweise eine Arbeit für das Hygienisch-Bakteriologische Landesuntersuchungsamt in Münster. 1961 ließ Viertmann in Münster-Angelmodde ein eigenes Wohn- und Atelierhaus errichten, das über Jahrzehnte Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit war. Sein Werk ist eng mit der westfälischen Kunstszene der Nachkriegszeit und insbesondere mit Münster verbunden.