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Startseite: Verlag Gottlieb Haase Söhne

Gottlieb Haase Söhne war ein bedeutender Prager Druck- und Verlagshausname des 19. Jahrhunderts. Der Gründer Gottlieb Haase kam aus Halberstadt nach Prag und baute dort seit den 1790er Jahren eine leistungsfähige Buchdruckerei auf. Nach seinem Tod 1824 führten seine Söhne das Unternehmen weiter; ab 1831 firmierte es als „Gottlieb Haase Söhne“. Die Firma gehörte zu den wichtigsten Druck- und Verlagsanstalten im österreichischen Kaiserreich. Neben Buchdruck, Verlag und Sortiment betrieb sie auch Lithographie, Schriftgießerei und Papierhandel. Besonders bekannt wurde sie durch qualitätvolle Drucke, Zeitungen wie die „Bohemia“ sowie topographische Ansichten und illustrierte Werke aus Böhmen und der Habsburgermonarchie. 1872 ging das Unternehmen in die Actiengesellschaft „Bohemia“ über.

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Verlag Gottlieb Haase Söhne

Das neue Schloss in Braunschweig

um 1850, Kolorierter Stahlstich

30,00 € *

Darstellung: Herrliche, fein gearbeitete Farbansicht des Braunschweiger Schlosses. Beschriftung: Unter der Darstellung typografisch betitelt und bezeichnet, verso Bleistiftannotationen. Maße: Das Blatt misst ca. 21,0 x 26,0 cm, die Darstellung ca. 10,5 x 15,0 cm. Zustand: Der Druck fein koloriert Der Bogen griffspurig, etwas gebräunt und stockfleckig, knickfaltig und etwas angeschmutzt, in den Kanten bestoßen, verso Montierungsreste. Sonst in Ordnung. Provenienz: Aus norddeutschem Privatbesitz.

Verlag Gottlieb Haase Söhne

Marmorpallast bei Potsdam

1836, Holzstich

25,00 € *

Darstellung: Ansicht des Marmorpalais am Ufer eines Gewässers, umgeben von Parkbäumen; im Vordergrund stehen zwei Figuren an einem kleinen Boot. Beschriftung: Oben mittig steht "Panorama des Universums.". Oben rechts steht "61". Unten steht "(Der Marmorpalast bei Potsdam.)". Unten rechts ist handschriftlich "1836" vermerkt. Maße: Das Blatt misst ca. 11,0 x 19,5 cm, die Darstellung ca. 8,5 x 14,0 cm. Zustand: Abzug im kleinen Format auf feinem Papier, beidseitig bedruckt. Der Bogen von Hand zugeschnitten. Das Papier ungleichmäßig gebräunt, angeschmutzt und braunfleckig. Ecken und Ränder mit Läsuren. Am unteren Rand und verso Annotation mit Bleistift. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.