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Startseite: Wolf Röhricht

Wolf Röhricht (geboren 1886 in Liegnitz; gestorben 1953 in München) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er studierte zunächst in München Jura und ließ sich parallel von Heinrich Knirr in dessen Malschule das Aquarellieren beibringen. Im Jahre 1911 zog Röhricht nach Berlin. Von dort aus bereiste er mehrmals u.a. Paris und trat 1913 der Freien Secession in Berlin bei, an deren Ausstellung er ab 1914 beteiligt war. Nach dem ersten Weltkrieg wurde Röhricht Vorstand der Münchener Sezession, die Nationalgalerie kauft erste Kunstwerke des Malers an. In den folgenden Jahren geht Röhrich erneut auf Studienreisen durch Europa und Nordafrika. Nach 1935 werden seine Kunstwerke als "entartet" aus den Museen entfernt. 1945 verlässt er das zerstörte Berlin und geht nach München, wo er sein künstlerisches Werk fortsetzt. Im Jahre 1950 nimmt Röhricht an der Internationalen Kunstausstellung in Pittsburgh/USA teil, wo man ihn zu den besten fünfzehn deutschen Malern zählt. Röhricht hinterlässt ein vielseitiges Werk und zählt heute zu den Malern der "verlorenen Generation".

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