Startseite: Johann Adam Klein
Johann Adam Klein (geboren 1792 in Nürnberg; gestorben 1875 in München) war ein deutscher Maler und Kupferstecher des Biedermeiers. Mit acht Jahren bekam er Zeichenunterricht von dem Maler Georg Christoph von Bemmel. 1802 besuchte er die Nürnberger Zeichenschule unter Gustav Philipp Zwinger, 1805 wurde er Lehrling im Atelier des Kupferstechers Ambrosius Gabler, bei dem er die Technik des Radierens und Ätzens erlernte. Seine Begabung für Tierzeichnungen begann er mit dem Besuch von Viehmärkten auszubauen. 1811 ging er nach Wien, wo er an der Akademie weiter ausgebildet wurde. Angeregt durch die Napoleonischen Kriege zeichnete und radierte er detailgenau die Soldaten der Kriegsparteien in ihren Uniformen und mit ihrer Bagage, ihren Pferden und Fuhrwerken.
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Johann Adam Klein
Der Hirtenjunge bei der Säule
1817, Radierung
Darstellung: Der Hirtenjunge mit Pelzmütze stehend neben drei ungarischen Hammeln und einem ungarischen Ochsen. Beschriftung: Innerhalb der Platte monogrammiert und datiert "JAK f. 1817". Maße: Das Blatt misst ca. 23,5 x 31,5 cm, die Darstellung ca. 14,5 x 17,0 cm. Zustand: Das Papier ist angeschmutzt und fleckig. Ränder und Ecken sind stellenweise bestoßen und unregelmäßig beschnitten. Die Darstellung ist in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.
Johann Adam Klein
Die beiden Schafheerden
1814, Radierung
Darstellung: Vorne links vier Schafe mit Widder und Lamm, rechts im Hintergrund Schäfer mit Herde. Beschriftung: Innerhalb der Platte monogrammiert und datiert "JAK fec 1814". Rückseitig handschriftlich in Blei Zahlenvermerken mit einer verblassten Sammlerstempel. Maße: Das Blatt misst ca. 6,5 x 13,5 cm, die Darstellung ca. 4,5 x 11,5 cm. Zustand: Das Papier ist angeschmutzt. Ränder und Ecken sind unregelmäßig beschnitten. Die Darstellung ist in einem guten Zustand. Provenienz: Aus Berliner Privatbesitz.