Karl Erich Müller (geboren 1917 in Cröllwitz; gestorben 1998 in Halle/S) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er lernte 1913-17 den Beruf des Lithographen, und er besuchte Abendkurse im Zeichnen und Malen an der Staatlichen Städtischen Handwerkerschule, der späteren Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle. Durch sein mitunter Schwejksches Verhalten erreichte es Otto Müller, dass er auch während des Dienstes zeichnen durfte und ihm die Pflege der Militärpferde als seine Hauptaufgabe anvertraut wurde. Nach seiner Entlassung aus dem Kriegsdienst studierte Müller von 1919 Malerei an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichtenstein in Halle(Saale) hier war er erst Schüler von Prof Erwin Hahs (1887-1970) und ab 1927 bei Charles Crodel (1894-1973) lernte er Malerei und Graphik. Um sich sein Studium finanzieren zu können, musste Müller dieses mehrmal unterbrechen um u.a. als Dekorationsmaler und Bühnenmaler zu arbeiten. Seit 1945 arbeitete Müller als freischaffender Maler und Graphiker in Halle. Wie seine Freunde Helmut Schröder, Fritz Freitag (1915–1977) und Karl Erich Müller war auch Otto Müller Mitglied der halleschen Künstlervereinigung Die Fähre (1947–1949), deren Leitung Fritz Baust (1912–1982) übernommen hatte. Von 1966 bis 1983 unternahm er zahlreiche Studienreisen nach Pakistan, Sri Lanka, Nepal und Indien. Er gilt als wichtiger Vertreter der Halleschen Malerschule. Sein Werk ist sowohl darstellend aus auch abstrakt.