Otto Rudolf Schatz (geboren 1900 in Wien, gestorben 1961 ebenda) war ein österreichischer Maler und Grafiker. Er studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule bei Oskar Strnad und Anton von Kenner. Mit 22 Jahren trat der auf der politischen Linken engagierte Künstler bereits als Buchillustrator für Arthur Roessler hervor, später auch für Josef Luitpold Stern. Schatz illustrierte in der Zwischenkriegszeit vor allem Literatur aus dem Strom-Verlag. 1925 erhielt er den Großen Staatspreis, 1928–38 war er Mitglied des Hagenbundes. Während des Zweiten Weltkrieges lebte Schatz in Brünn, Prag und wurde später in ein KZ-Außenlager des KZ Groß-Rosen in Gräditz interniert. Schatz hat hauptsächlich als Holzschneider gearbeitet – mehr als 1500 Motive sind überliefert.