Egon Hofmann (geboren 1884 in Kleinmünchen, Linz; gestorben 1972 in Linz) war österreichischer Maler, Dichter, Bergsteiger und Industrieller. Er stammte aus einer wohlhabenden Industriellenfamilie und kam früh mit Kunst in Berührung, da seine Mutter Agathe von Schwabenau Malerin war und sein Großvater Kunstsammler. Nach dem Abschluss am Akademischen Gymnasium in Linz 1903 studierte er Jura an den Universitäten München, Wien und Innsbruck, absolvierte Aufenthalte in Paris und promovierte 1908. Hofmann wurde an der Kunstakademie Stuttgart und Dresden ausgebildet. Während des Ersten Weltkriegs war er 1916 in der Ausstellung Dresdner Künstler im Heeresdienst vertreten. Nach dem Krieg war er Mitbegründer des Künstlerbundes „Der Ring“ (1918) und gründete 1922 die Künstlervereinigung MAERZ in Linz, die 1939 verboten wurde und 1952 erneut gegründet wurde. Er reiste viel durch Europa, bestieg Berge und widmete sich später verstärkt der Malerei, in der er Berge und Naturlandschaften darstellte. Neben Ölgemälden schuf er Pastellzeichnungen und Grafiken.