Thomas Poggenhans, geboren 1955 in Gütersloh, ist ein deutscher Bildhauer. Im Zentrum seines künstlerischen Schaffens steht die Auseinandersetzung mit Skulptur, Raum und Material. Neben plastischen Arbeiten umfasst sein Werk auch Zeichnungen und Objekte. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei der Werkstoff Glas ein, den Poggenhans in seinen skulpturalen Arbeiten mit konstruktiven Elementen verbindet und zur Untersuchung von Transparenz, räumlicher Begrenzung und Durchlässigkeit einsetzt. Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert. 1989 waren Zeichnungen und Objekte von Poggenhans im Studio 10 in Chur zu sehen. Darüber hinaus war er unter anderem in Ausstellungen der Galerie Hoffmann in Köln vertreten. Im öffentlichen und landschaftlichen Raum realisierte Poggenhans ebenfalls skulpturale Arbeiten; zu seinen Projekten zählt eine Arbeit im Rahmen der Skulptur-Biennale Münsterland 2001 im Kreis Steinfurt. 2008 widmete das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen Thomas Poggenhans gemeinsam mit der österreichischen Künstlerin Renate Korinek die Ausstellung „Raum und Transparenz. Glas in der Bildhauerei“. Die begleitende Publikation dokumentiert die unterschiedlichen künstlerischen Positionen im Umgang mit Glas als bildhauerischem Material. Poggenhans’ Werk ist durch eine reduzierte, konstruktive Formensprache und die kontinuierliche Beschäftigung mit dem Verhältnis von Körper, Fläche und umgebendem Raum geprägt.