Bruce Davidson (geboren 1933 in Oak Park, Illinois) arbeitete nach einer Lehre und einem Studium in Fotografie kurzzeitig für LIFE und wurde 1958 bei Magnum aufgenommen, ein Jahr später Vollmitglied. Seine erste große Einzelausstellung im „Museum of Modern Art“ in New York 1963 zeigte Serien wie „Civil Rights Movement“ und „The Dwarf“, die soziale Themen und Persönlichkeiten wie Malcolm X und Martin Luther King dokumentierten. 1966 erhielt er ein Stipendium der „National Endowment for the Arts“ und verbrachte zwei Jahre in Spanish Harlem, wo er das Leben der Bewohner in „East 100th Street“ festhielt – ein bedeutendes Werk der Dokumentarfotografie. In den 1980er Jahren widmete er sich der Farb-Fotografie, etwa mit der Serie „Subway“ (1986), die die Vielfalt der U-Bahn-Fahrgäste in New York zeigt. Sein 1999 erschienener Bildband „Portraits“ enthält Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten wie Marilyn Monroe und Arthur Miller. 2006 veröffentlichte er „England/Scotland 1960“, eine Sammlung von Aufnahmen während einer Reise durch Großbritannien.