Roni Horn (geboren 1955 in New York) ist eine US-amerikanische Künstlerin. Sie studierte von 1972 bis 1975 an der Rhode Island School of Design und schloss 1978 mit einem MFA an der Yale University ab. Nach einem Reisestipendium durch Island beeinflussten ihre Erfahrungen dort ihre künstlerische Arbeit, darunter die Serie „To Place“ (seit 1990) und das Projekt „Vatnasafn / Library of Water“ (2007). Horn beschäftigt sich mit Themen wie Identität, Wandel und Wahrnehmung, oft durch Fotografien, Skulpturen, Installationen und Materialien wie Wasser und Glas. Ihre Werke sind unter anderem in der Yale University Art Gallery. Sie nahm 1992 an der Documenta IX teil und erhielt Auszeichnungen wie den Alpert Award (1998) und den Joan-Miró-Preis (2013).