Lewis Baltz (geboren 1945 in Newport Beach, Kalifornien; gestorben 2014 in Paris) war ein US-amerikanischer Fotograf. Er gilt als einer der wichtigen Vertreter der New Topographic Movement, die in den 1970er Jahren eine neue fotografische Ästhetik schufen, indem sie ungewöhnliche Sujets wie Stadtrand, Industriegebiete und Brachlandschaften dokumentierten. Baltz lebte in Paris und Venedig und studierte am San Francisco Art Institute sowie an der Claremont Graduate School. Seine Fotografien sind bekannt für ihre minimalistische Gestaltung und die Ästhetisierung des Alltäglichen. Er dokumentierte oft das Gewöhnliche, was seine Werke stilbildend machte. Gegen Ende der 1980er Jahre zog er nach Europa und begann Großformate zu präsentieren, die sich mit technologisch geprägten, menschenleeren Schauplätzen beschäftigten. Seine Arbeiten sind in verschiedenen Fotobänden wie „New Industrial Parks“ und „Deaths in Newport“ veröffentlicht.